Leistungen

Endoskopie

Ein Endoskop ist ein optisches Gerät, mit dem das Innere von lebenden Organismen untersucht werden kann. Die Endoskopie ist in der modernen Hals-Nasen-Ohrenheilkunde ein wichtiger Bestandteil der Diagnostik und operativen Therapie.

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Die Verwendung verschiedener Winkeloptiken ermöglichen die schonende Beurteilung optisch nicht direkt zugänglicher Strukturen wie zum Beispiel des Kehlkopfes. Der Vorteil gegenüber dem klassischen Verfahren mit Untersuchungsspiegel liegt unter anderen in der besseren Anwendbarkeit bei Patienten, die zum Beispiel aufgrund eines ausgeprägten Würgereizes eine Untersuchung mit dem Spiegel als sehr belastend empfinden, bzw. nur eine eingeschränkte Beurteilbarkeit der zu untersuchenden Struktur zulassen. Neben starren Winkeloptiken gibt es auch flexible Optiken, ähnlich wie man sie vielleicht schon von der Magenspiegelung kennt, nur sehr viel filigraner.

Geschmacksprüfung

Bei der sogenannten Schmeckprüfung handelt es sich um ein diagnostisches Verfahren in der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde zur Überprüfung des Geschmackssinnes, um beispielsweise Nervenschädigungen feststellen zu können.

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Eine Geschmacksstörung kann sich zum Beispiel in Form eines Fehlgeschmacks auf der Zunge äußern. Die Testung des Geschmackssinnes erfolgt durch Aufbringen von Geschmacksaromen auf die betreffenden Regionen der Zunge.

Hörtestung

Um die Ausprägung einer Hörminderung beurteilen zu können, muss das Hörvermögen messen werden. Unterteilt wird das Verfahren zur Messung des Hörvermögens in den klassischen Hörtest und das objektive Verfahren.

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Um die Ausprägung einer Hörminderung beurteilen zu können, muss das Hörvermögen messen werden. Grob unterteilt gibt es zwei verschiedene Verfahren zur Messung des Hörvermögens.

  1. Der „klassische“ Hörtest, bei welchem der Patient signalisiert, ab welcher Lautstärke er einen Ton wahrnimmt und
  2. Objektivierbare Verfahren, bei welchen mit Hilfe von Hirnstrommessungen registriert wird, ab welcher Lautstärke das Innenohr über den Hörnerv Signale in das Gehirn schickt.

Beide Verfahren haben verschiedene Vor- und Nachteile. So erfordert die klassische Hörtestung ein gewisses Maß an Kooperation und Konzentrationsfähigkeit, dafür ist die Auflösung (Genauigkeit) der objektivierbaren Verfahren viel schlechter. Da die objektivierbaren Verfahren aber keine aktive Mitarbeit seitens des Patienten benötigen eignen sie sich hervorragend zum Ausschluss bzw. zum frühzeitigen Diagnostizierens einer mittel- oder höher gradigen Hörminderung im Säuglings- oder Kleinkindsalter. Die Kombination beider Verfahren ermöglicht eine genaue Lokalisation der Ursache der Hörminderung.

Im Alltag ist die Fähigkeit ab welcher Lautstärke man einen Ton wahrnehmen kann weniger relevant. Es ist vielmehr essentiell die gesprochene Sprache zu verstehen. Ein schlechtes Sprachverständnis aufgrund eines nachlassenden Hörvermögens kann zu drastischen Einschnitten in der Lebensqualität führen. Da die betroffenen Personen anfangs hauptsächlich Probleme bei vielen Störgeräuschen haben werden gesellschaftliche Ereignisse gemieden bzw. die Teilhabe ist nur sehr beschränkt möglich. Mit Hilfe der Sprachaudiometrie kann der Hörverlust für gesprochene Sprache gemessen werden. Dies ist die Voraussetzung zur Versorgung mit einer Hörhilfe. Eine rechtzeitige Versorgung mit einem Hörgerät ist wichtig – das Hören mit einer solchen Hilfe muss auch erst wieder trainiert werden. Vom Prinzip ist das vergleichbar mit der Umstellung auf eine Gleitsichtbrille. Je später dieses Trainieren beginnt, desto größer die Gefahr, dass man unbefriedigende Resultate erzielt.

Riechtestung

Mithilfe der Riechtestung ist es möglich, das Ausmaß einer vorliegenden Riechstörung zu bestimmen. Bevor eine Riechprüfung durchgeführt werden kann, wird eine entsprechende Anamnese durchgeführt.

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Es gibt viele unterschiedliche Erkrankungen welche das Riechvermögen beeinflussen können. Für den Patienten stehen in der Regel die Schmeckstörungen im Vordergrund. Was wir als Geschmackssinn wahrnehmen wird ebenfalls durch das Riechorgan vermittelt. Lediglich die Geschmacksqualitäten süß, sauer, salzig und bitter werden durch die Zunge vermittelt. Wie unzureichend dies zum Schmecken ist weiß jeder der schon einmal eine ausgeprägte Erkältung hatte. Zur Messung des Riechvermögens werden verschieden Geruchslösungen vor die Nase gehalten und registriert wie viele davon identifiziert werden können.

Gleichgewichtsdiagnostik

Eine Funktionsprüfung der Gleichgewichtsorgane ist mit Hilfe von klinischen und apparativen Verfahren möglich. Bildgebende Verfahren wie zum Beispiel die Computertomographie oder die Magnetresonanztomographie sind ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Diagnostik.

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Gleichgewichtsstörungen (zum Beispiel in Form von Schwindel) sind ein sehr häufiges Krankheitsbild. Die möglichen Ursachen für diese Störung sind sehr vielzählig. Die Hals-Nasen und Ohrenheilkunde beschäftigt sich mit den Störungen, welche ihren Ursprung im Bereich der Gleichgewichtsorgane und deren Hirnnerven haben.  Eine Funktionsprüfung der Gleichgewichtsorgane ist mit Hilfe von klinischen und apparativen Verfahren möglich. Bildgebende Verfahren wie zum Beispiel die Computertomographie oder die Magnetresonanztomographie sind ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Diagnostik.

Bei der Videonystagmographie wird anhand von spezifischen Augenbewegungen gemessen ob sich die Aktivität eines Gleichgewichtsorgans durch Kälte- oder Wärmezufuhr in Form von Luft über den Gehörgang verändert. Die Untersuchung ist völlig schmerzfrei und verursacht nur einen kurzzeitigen Drehschwindel.

Ultraschalldiagnostik

Das Ultraschallgerät sendet Schallwellen in den Körper und empfängt die Reflektionen der Schallwellen von den verschiedenen Strukturen des Körpers. Somit können bildgebende Abbildungen Aufschluss über Krankheitsbilder geben.

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Die Ultraschalluntersuchung ist in der HNO-Heilkunde ein sehr wichtiges Instrument. Das Ultraschallgerät sendet Schallwellen in den Körper und empfängt die Reflektionen der Schallwellen von den verschiedenen Strukturen des Körpers. Anhand dieser Daten können mittlerweile sehr hoch aufgelöste Bilder errechnet werden.  Anders als bei Röntgenstrahlen ist nach heutigen Wissensstand keine schädliche Wirkung von Ultraschallwellen bekannt.  Im Gegensatz zu Röntgenuntersuchungen lassen sich mit dem Ultraschall keine knöchernen Strukturen beurteilen, da die Schallwellen nicht in der Lage sind den Knochen zu durchdringen. Dafür eignet sich dieses Verfahren aber hervorragend zur Beurteilung von Weichteilgewebe. Die Weichteilgewebe im Hals-Nasen- und Ohrenbereich liegen in der Regel sehr oberflächennah und sind somit der Ultraschalldiagnostik gut zugänglich.

Bera Diagnostik

Die BERA (Hirnstamm-Audiometrie) dient der Bestimmung der Hörnervenleitgeschwindigkeit und der Messung des Hörnervs auf akustische Reize.

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Die BERA Untersuchung ist eine computerunterstützte Hörprüfung, denn mit Unterstützung der „Elektrischen Reaktions- Audiometrie“ kann man das Mittelohr, das Innenohr und auch den Hörnerv auf Funktionsfähigkeit prüfen.

Die BERA (Brainstem Electric Response Audiometry) ist eine besondere Form der ERA. Hier wird speziell der Hörnervanteil bis zum Hirnstamm untersucht. Im Falle einer Funktionsstörung, wie zum Beispiel einer Schwerhörigkeit – kann man auf diese Art und Weise recht genau den anatomischen Ort der Erkrankung angeben. Mit Hilfe des Computers werden winzig kleine elektrische Spannungen (welche im Innenohr und im Hörnerv entstehen und dann von der Kopfhaut abgegriffen werden) gemessen.

Des Weiteren wird die Reaktionszeit des Hörnervs und des Innenohres auf den Tonreiz gemessen. Die Änderung der Spannung wird als Kurve dargestellt (auf Bildschirm und Papier). Aus dieser Kurve lässt sich die Diagnose ableiten.

Da Sie weder Zahlen noch Wörter nachsprechen müssen, lässt sich diese Untersuchung auch bei Kindern und Säuglingen durchführen.

Nach der Untersuchung empfiehlt es sich die entfetteten Stellen mit einer gängigen Hautcreme einzufetten, da die Ableitungen nach einer Hautentfettung einfach auf die Haut geklebt werden.

Impfung

Impfung verfolgt das Ziel vor Krankheiten zu schützen (Prävention). Sie werden als vorbeugende Maßnahme vor Infektionskrankheiten verabreicht.

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Die Impfung hat einen nicht wegzudenkenden Stellenwert in der Prävention. Dass unmittelbare Ziel der Impfung ist es den geimpften vor einer ansteckenden Krankheit zu schützen. Die modernen Impfstoffe sind gut verträglich und relevante unerwünschte Arzneimittelwirkungen werden nur selten beobachtet. Aufgrund einer „medialen Dysbalance“ erlangen aber wenige Ausnahmen eine starke Gewichtung in der Wahrnehmung. Die teils extrem viel höhere Wahrscheinlichkeit für schwerwiegende Komplikationen einer durch Impfung verhinderten Infektionskrankheit werden häufig unzureichend repräsentiert.

Durch einen guten Impfschutz kann auch verhindert werden, dass stärker gefährdete Personen, wie zum Beispiel ältere Menschen, weniger häufig angesteckt werden. Das Risiko für schwere Krankheitsverläufe von „Kindererkrankungen“ ist bei dieser Personengruppe deutlich erhöht.

Das mittelbare bzw. langfristige Ziel der Impfung ist ein Eindämmen oder Ausrotten bestimmter Infektionskrankheiten. Die Elimination der Masern und der Poliomyelitis sind erklärte und erreichbare Ziele nationaler und inter­na­tio­naler Gesundheitspolitik.

Bringen Sie doch einfach zum nächsten Termin Ihren Impfausweiß mit und wir beraten Sie gerne und frischen etwaige Impfungen gleich auf.

Hörsturz- und Tinnitusbehandlung

Ein Hörsturz ist als eine Hörminderung unklarer Ursache definiert. Bei einem Hörsturz spricht man meist von einer Schallempfindungsstörung, die das Innenohr betrifft.

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Ein Hörsturz ist als eine Hörminderung unklarer Ursache definiert. Da wir die genauen Mechanismen, welche zu dieser Störung führen, bislang nicht bis ins Detail verstanden haben, ist eine zielgerichtete Therapie leider nicht möglich. Empirische Studien haben aber gezeigt, dass man mit einer sogenannten Infusionstherapie einigen Patienten helfen kann. Bei einer Infusionstherapie soll durch die intravenöse Gabe von Medikamenten zum einen die Durchblutung im Bereich des Innenohres verbessert werden, da regionale Durchblutungsstörungen als eine mögliche Ursache für den Hörsturz vermutet werden – zum anderen sollen entzündliche und/oder schwellungsbedingte Ursachen im Bereich des Innenohres und des Hörnervs durch die intravenöse Gabe von Kortison positiv beeinflusst werden.  Je nach Ausprägung der Hörminderung und bestehenden Vorerkrankungen kann solch eine Therapie entweder stationär im Krankenhaus oder ambulant in der Praxis durchgeführt werden. Auch eine medikamentöse Therapie in Tablettenform kann versucht werden.  Da der statistisch nachweisbare Nutzen einiger dieser Therapieformen nicht signifikant erbracht werden konnte (bislang aber keine besseren Therapieoptionen bestehen) ist eine Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenversicherung leider nicht vorgesehen und es können private Kosten entstehen. Gerne beraten wir Sie und finden gemeinsam das für Sie beste Behandlungskonzept. Neben der Therapie müssen im Rahmen einer Ausschlussdiagnostik bekannte Ursachen für eine Hörminderung wie zum Beispiel Viruserkrankungen oder in seltenen Fällen auch Tumorgeschehen ausgeschlossen werden. Eine Optimierung des Risikoprofils (z.B. Optimierung der Blutfette, Nikotinabstinenz, Stressvermeidung…) sollte begleitend erfolgen.

Tumor-Vor- und Nachsorge

Tumorerkrankungen sind in der Hals-Nasen- und Ohrenheilkunde leider keine Seltenheit. Leider ist die Tumorvorsorge im Hals-Nasen- und Ohrenbereich zurzeit kein Bestandteil des Leistungskataloges der gesetzlichen Krankenversicherung und muss privat nach der Gebührenverordnung für Ärzte (GOÄ) berechnet werden.

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Tumorerkrankungen sind im Hals-Nasen- und Ohrenheilkunde leider keine Seltenheit. Unser moderner Lebenswandel, nicht zuletzt der Konsum von Nikotin und Alkohol erhöht das Risiko für das Auftreten solcher Erkrankungen. Eine frühzeitige Diagnosestellung ist von überragender Bedeutung da die Therapiemöglichkeiten und Heilungsaussichten von Tumorerkrankungen sehr von dem Krankheitsstadium abhängen. Einige Tumorerkrankungen im Hals-Nasen- und Ohrenbereich können sich im günstigsten Fall schon in einem frühen und gut therapierbaren Stadium mit Frühsymptomen wie zum Beispiel Heiserkeit oder Schluckstörungen bemerkbar machen.  Sollten solche Symptome länger als eine Woche bestehen ist eine fachärztliche Abklärung anzuraten. Auch nach einer erfolgreichen Tumortherapie ist eine regelmäßige Nachsorge zum Ausschluss einer erneuten Erkrankung oder von therapiebedingten Folgeschäden unabdingbar.

Leider ist die Tumorvorsorge im Hals-Nasen- und Ohrenbereich zur Zeit kein Bestandteil des Leistungskataloges der gesetzlichen Krankenversicherung und muss privat nach der Gebührenverordnung für Ärzte (GOÄ) berechnet werden.

Sie haben Fragen?

Wenn Sie noch Fragen zu unseren Leistungen haben, melden Sie sich gern telefonisch bei uns. Wir beraten Sie gern und helfen Ihnen die richtige Behandlungsweise für ihr Anliegen zu finden.

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